Trotz Hitze: Die BM Wolfurt feierte drei Tage lang das Bezirksmusikfest 

Trotz hochsommerlicher Temperaturen wurde in Wolfurt von 26. bis 28. Juni gefeiert, musiziert und gemeinsam gelacht. Das Bezirksmusikfest lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und setzte ein starkes Zeichen für gelebte Gemeinschaft. 

Der Auftakt am Freitag gelang mit einem kleinen Festumzug und einem stimmungsvollen Festabend. Am Samstag sorgten das Bauernkapellentreffen, die Weinlaube und das abwechslungsreiche Musikprogramm bis spät in die Nacht für ein volles Festgelände. Die hochsommerlichen Temperaturen brachten Besucherinnen, Besucher und Mitwirkende zwar gehörig ins Schwitzen – der Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. 

Am Sonntag sorgte eine leichte Abkühlung bei der Festmesse und dem Frühschoppen für angenehme Bedingungen, bevor der große Festumzug mit rund 20 Teilnehmergruppen zum Höhepunkt des Wochenendes wurde. Zahlreiche Gäste säumten die Straßen und feierten gemeinsam mit den Musikkapellen den Abschluss eines rundum gelungenen Bezirksmusikfestes. 

Möglich gemacht wurde das Fest durch den großen Einsatz des Festausschusses sowie der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer. Auch die Wolfurter Vereine leisteten einen wichtigen Beitrag zum Gelingen und machten einmal mehr deutlich, was mit ehrenamtlichem Engagement und guter Zusammenarbeit möglich ist. 

In liebevoller Erinnerung

Mit Manfreds Ableben wurde eine riesige Lücke in unseren Verein gerissen. Sein Tenorhornklang und seine musikalische Präzision haben uns immer wieder zum Staunen gebracht. Er war ein handwerklicher Allrounder – unser Mann für Alles – auf ihn war einfach immer Verlass. Seine Musikalität und sein handwerkliches Geschick werden uns fehlen, was wir aber schmerzlich vermissen werden, ist seine Persönlichkeit. Er hat sich nie in den Vordergrund gedrängt, war dennoch im Vereinsleben immer präsent. Es macht uns traurig, dass wir sein Lachen, seinen „Wälder Schmäh“, seine gesellige und doch ruhige Art nicht mehr erleben können. Die vielen Gespräche nach der Probe und die lustigen Erlebnisse bei Ausrückungen werden uns aber immer in Erinnerung bleiben.

210. Generalversammlung der Bürgermusik Wolfurt 

Am 27. Februar fand die 210. ordentliche Generalversammlung der Bürgermusik Wolfurt statt und markierte zugleich den offiziellen Auftakt in das Jubiläumsjahr des Vereins. 

Obfrau Katrin Ritter begrüßte im Probelokal der Bürgermusik zahlreiche Mitglieder sowie Ehrenmitglieder. Als Gäste nahmen Bürgermeisterin Angelika Moosbrugger sowie Martin Nowotny in Vertretung der Musikschule am Hofsteig an der Versammlung teil. 

Nach der Genehmigung der Tagesordnung berichteten Obfrau Katrin Ritter, Kapellmeister Michael Schöpf, Kassier Michael Pressnig, Jugendreferentin Anna Mätzler sowie BK-Referent Markus Wilpernig über die Aktivitäten und Entwicklungen des vergangenen Vereinsjahres. Auf Antrag der Rechnungsprüferinnen wurde der Vorstand von der Versammlung einstimmig entlastet. 

Besonders erfreulich war die Aufnahme eines neuen Mitglieds: Nach erfolgreich absolviertem Probejahr wurde Sophia Sigismondi offiziell in die Bürgermusik aufgenommen. Aktuell befinden sich zudem vier Nachwuchsmusiker*innen im Probejahr: Emely Mia Ratz, Ida Huwe, Lena Fetz und Raphael Fetz. 

Auch bei den Vorstandswahlen zeigte sich Kontinuität: Sowohl Obfrau Katrin Ritter als auch der gesamte Vorstand wurden von den Mitgliedern in ihren Funktionen bestätigt. 

Nach den Grußworten der Gäste ließ die Bürgermusik Wolfurt den Abend in geselliger Runde gemütlich ausklingen. 

Silvesterblasen 2025

Traditionell ziehen die Musikantinnen und Musikanten der Bürgermusik, unterstützt von der Jugendkapelle, in kleinen Gruppen von Haus zu Haus und überbringen musikalische Glückwünsche zum neuen Jahr. Mit dem Wolfurter und Rickenbacher Neujahrslied soll der alte Wolfurter Brauch des Neujahrssingens vor dem Vergessen bewahrt werden. Aber auch alt hergebrachte und neue Lieder, die zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel passen, sollen erklingen.

Kommen Sie auf die Straße, den Platz Ihrer Wohnanlage und stoßen mit Ihren Nachbarn auf das neue Jahr an.

Über eine finanzielle Zuwendung zugunsten unserer Jugendarbeit würden wir uns sehr freuen.